Fünfte bleibt Kellerkind

Beim letzten Mannschaftskampf des Jahres traf unsere Fünfte am dritten Advent auf das Kreisligateam des DSV. Und wieder einmal stand Mannschaftsführer Klaus Collisy knapp davor, sich über den ersten Mannschaftspunkt freuen zu können - aber leider nur knapp. Letztlich wurde es eine 3:5-Niederlage, obwohl der DSV das zweite Brett kampflos abgeben musste.

Doch Mark Rabe hatte gegen seinen gut 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nichts zu lachen, Bettina Rostek und Stefan Wangrin erreichten durch forcierten Figurentausch ausgeglichene Stellungen und jeweils ein Remis zum zwischenzeitlichen 2:2. Petra Wilkins verteidigte sich zunächst gut, geriet dann aber positionell unter Druck und musste schließlich einen Turm für einen vorgerückten Freibauern geben, was nicht mehr zu kompensieren war. Neue Hoffnung keimte jedoch durch den Sieg von Ingo Grüneberg auf, der einen Patzer (oder war's eine raffinierte Eröffnungsfalle?) seines Gegners zum frühzeitigen Qualitätsgewinn nutzte und diesen Vorteil bis zum gewonnenen Bauernendspiel nicht mehr aus der Hand gab. Bei noch zwei laufenden Partien lag damit plötzlich die Chance auf ein Mannschaftsunentschieden oder sogar einen doppelten Punktgewinn in der Luft. Zumal Achim Schlettig seinem jugendlichen Widerpart förmlich das Fell über die Ohren zu ziehen drohte und zwischenzeitlich mit einem Turm mehr agierte. Allerdings hatte sich Hendrik Maffeis Dame im gegnerischen Lager verlaufen, die Tempi, die zu ihrer Rettung nötig waren, fehlten dann für wichtige Verteidigungsaufgaben. Mit einigen energischen Zügen wurde schließlich Hendriks Königsstellung zerlegt, die Partieaufgabe war die logische Konsequenz. Aller Augen ruhten nun auf Achim, dessen Vorteil sich aber wieder verflüchtigt hatte. Auch er musste schließlich einen Turm für zwei Freibauern geben, das Endspiel Springer gegen Turm und Bauernwalze schaute er sich nicht mehr lange an und gab auf. Ein kurioser Partieverlauf mit dem schlechteren Ende für uns - schade! Damit bleibt die Fünfte weiter punktlos im Tabellenkeller bis zum nächsten Kampf am 28. Januar 2018, wenn Brackel VIII zu Besuch ins Westfalen-Kolleg kommt.

 

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