Oberhausen war die Reise wert

Bei dem am Ostermontag beendeten Oster-Open des Oberhausener SV nahmen mit Christoph Lauche und mir auch zwei Mitglieder des FS 98 teil. Weitere Spieler von Matt Inn und SC Hansa komplettierten die kleine Dortmunder Delegation, zudem traf man auch auf manch von Dortmunder Turnieren her bekannte Spieler.

 

Christoph am BrettDas 7-rundige Turnier war mit einigen Titelträgern (u.A. die GMs Levin und Hausrath von Mülheim und Vlastimil Hort vom ausrichtenden OSV) gut bestückt, die ersten 63 der Setzrangliste wiesen außerdem eine Wertungszahl oberhalb der 2000 aus, doch ausgelobte Ratingpreise machten die Teilnahme auch für weniger starke Teilnehmer interessant. Davon abgesehen wurden die insgesamt 177 Teilnehmenden vom ehrenamtlichen "Kantinen-Team" des OSV bestens versorgt (täglich frisch gebackener Kuchen!), die Spielbedingungen in der Fasia-Jansen-Gesamtschule waren gut bis sehr gut und die Schiedsrichter agierten souverän und geräuschlos.

Natürlich läuft bei so einer Veranstaltung nicht alles ganz rund, so war die Auslosung zur ersten Runde etwas holprig und in der letzten Runde wurden versehentlich bereits zurückgetretene Spieler mit ausgelost, auch ist die Sortierung von ELO-losen Teilnehmern ans Ende der Setzrangliste nicht ganz glücklich, zumal wenn dort dann Spieler mit einer DWZ über 2000 auftauchen. Insgesamt überwiegen jedoch die Eindrücke von netter Atmosphäre und guter Stimmung, der Termin 2018 ist jedenfalls in meinem persönlichen Turnierkalender schon vorgemerkt.

Ach ja, Schach gespielt wurde auch, und gar nicht schlecht: Christoph erreichte 4 aus 7 und kam auf den zehnten Rang in seiner Ratinggruppe bis 1951, ich erreichte einen halben Punkt weniger und blieb - auch wegen einer kampflos gewonnenen Partie - damit etwas unter dem Soll. Alle Ergebnisse, Berichte, Fotos und vorläufige DWZ-Auswertung über die Homepage des Oberhausener Schachvereins: osv1887.de

Foto: Veranstalter 

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