2. Runde Vereinspokal

Ein weiterer Überraschungscoup blieb "Sonntagsschreck" Stefan Wangrin diesmal verwehrt, dagegen erreichte Mohamad Lahmouni ein neuerliches Unentschieden. Der notwendige Blitzentscheid zum Erreichen des Halbfinals wurde mit Zustimmung aller auf den 23.11.17 verschoben. Am gleichen Tag wird auch die Nachholpartie im Nebenturnier zwischen Helmut Pauli und Mark Rabe ausgetragen. Hier alle Erbebnisse, pardon - Ergebnisse:

Ergebnisse der 2. Runde
Tisch TNr Teilnehmer - TNr Teilnehmer Ergebnis Blitz
1 2. Alghawi,Abdullah - 15. Wangrin,Stefan A 1:0  
2 12. Grube,Jörg - 5. Brendemühl,Bernd 0:1  
3 9. Lahmouni,Mohamad - 16. Tautz,Eugen 0,5:0,5 offen
4 11. Link,Werner - 14. Schläger,Reiner 0:1  
               
Nebenturnier 1. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer - TNr Teilnehmer Ergebnis  
1 3. Schlettig,Hans-J - 1. Herrmann,Rudolf 0,5:0,5  
2 2. Pauli,Helmut - 4. Rabe,Mark 23.11.17  
  5. Böckmann,Lieselotte :   spielfrei    

 

Dritte spielt 4:4, Fünfte weiter ohne Punkt

Kurz vor 20 Uhr konnte Jürgen Mokros endlich und sichtlich erleichtert die Puppen zusammenschieben, denn soeben hatte seine jugendliche Gegnerin die Zeit überschritten und damit das Unentschieden im Spitzenkampf der Bezirksklasse zwischen unserer dritten Mannschaft und Brackel VI besiegelt. Allerdings stand Jürgen schon ungefähr seit dem 20. Zug etwas besser: Läuferpaar, Kontrolle über offene Linien, Überlegenheit im Zentrum, bessere Bauernstruktur und generell aktivere Figuren ließen keinerlei Gegenspiel zu. Dennoch sollte es noch über 30 Züge dauern, bis konkrete Fortschritte erzielt waren. Ansporn für Jürgens Hartnäckigkeit war sicherlich auch der Partieverlust von Roman Khess am Nachbarbrett, der in einem stark remisverdächtigem Läuferendspiel einen Abtausch falsch berechnet hatte und die gegnerischen Bauern dann nicht mehr aufhalten konnte. Somit war Jürgen quasi zum Siegen verdammt, wenn denn noch wenigstens ein Mannschaftspunkt beim FS 98 bleiben sollte. Zuvor hatten Joachim Sonntag und Eugen Tautz - letzterer profitierte von einem Dameneinsteller seines Gegners - das Team von Mannschaftsführer Christian Bommert in Führung gebracht, Joachim gelang es dabei mit sehenswertem Figurenspiel eine Art Zwickmühle für seinen Gegner aufzubauen: Jeder Zug verliert ... Roland Howorka und Christian remisierten ihre Partien, zu vollen Punkten kamen die Brackeler dagegen bei Bogdan Kawka und Rudolf Herrmann, jeweils nach langer Gegenwehr. Die Schachfreunde aus Brackel, die als Tabellenführer und Favorit in diesen Kampf gegangen waren, hatten sich sicherlich etwas mehr von diesem Ausflug in den Dortmunder Westen versprochen - zum Trost bleibt ihnen immer noch der Spitzenplatz in der Bezirksklasse, allerdings nur wegen des besseren Brettpunktverhältnisses und punktgleich mit unserer Dritten!

Im parallel ausgetragenen Auswärtsspiel unserer Fünften gegen den SC Hansa blieb das Team von Mannschaftsführer Klaus Collisy weiter ohne Punkt. Mit nur sieben Mann angereist - Andreas Schmidt musste krankheitsbedingt kurz vor Spielbeginn absagen - ging man schon vor dem Kampf mit einem uneinholbaren 0:1-Rückstand in die Begegnung. Die Siege von Alexander Kopelevitsch und Tobias Weimer, der ein Figurenopfer seines Gegners schadlos überstand, blieben nur Ergebniskorrektur, gekrönt durch das beachtliche Remis von Klaus am ersten Brett gegen den deutlich DWZ-stärkeren Bahram Vojdani. Weitere Punkte kamen leider nicht hinzu. Das Ergebnis von 2,5:5,5 in Unterzahl gegen den Bezirksklasse-Absteiger der letzten Saison ist jedoch eine durchaus respektable Mannschaftsleistung und lässt für die noch ausstehenden Kämpfe hoffen.

 

4er-Pokal: Eine Runde weiter!

In der ersten Runde des Bezirksmannschaftspokals für 4er-Teams war uns die Schachvereinigung Marten-Bövinghausen zugelost worden, deren Vertretung wir dann am Freitagabend in der Aufstellung 1.Grube, 2.Schulz-Runge, 3.Sonntag, 4.Rzoczek bei den ausrichtenden SF Brackel begrüßten. Der Modus bei diesem Pokalwettbewerb unterscheidet sich bei der Farbverteilung an den Brettern von normalen Mannschaftskämpfen. So hatten wir als ausgeloste "Heimmannschaft" am ersten und vierten Brett Schwarz, an den beiden mittleren Brettern dagegen Weiß. Hinzu kommt die sogenannte "Berliner Wertung", die herangezogen wird, falls der Kampf unentschieden enden sollte. Dabei zählen Siege an höheren Brettern mehr als an den unteren, was unter Umständen schon recht frühzeitig zu Entscheidungen über das Weiterkommen führen kann.

In dieser Hinsicht hielt das Remis, das Joachim nach dem Abtausch eines Leichtfigurenpaares und der Auflösung der Zentrumsspannung mit seinem Gegner vereinbarte, noch für beide Seiten alles offen. Nachdem allerdings mein Gegner mich durch eine Unachtsamkeit zu einem durchschlagenden Mattangriff eingeladen hatte und wir mit dem Sieg in Führung gehen konnten, lohnte sich schon ein kurzes Innehalten zum Nachrechnen: Würde Jörg am Spitzenbrett mindestens ein Remis holen, wäre für uns das Erreichen der nächsten Runde bereits sicher, unabhängig vom Ausgang der Partie an Brett vier. Dort hatte sich Christoph eine Stellung erarbeitet, in der er Damengewinn drohen konnte, er sich umgekehrt aber permanenter Mattdrohungen erwehren musste - für Zuschauer schwer auszuhalten glich der Partieverlauf einer Achterbahnfahrt mit offenem Ausgang ...

Derweil war Jörg in einem Doppel-Turmendspiel gelandet, verpasste eine günstige Abwicklung und erzwang dann aber das Remis durch Zugwiederholung. Im letzten noch laufenden Spiel zappelte Christoph schon im Mattnetz seines Gegners, wehrte sich aber nach Leibeskräften, opferte Figur und Qualität, um sich eines Angreifers zu entledigen, und wurde schließlich durch die Vereinbarung zum Unentschieden auch für seinen Kampfgeist belohnt.

Somit also 2,5:1,5 für uns und eine Runde weiter! Dort wartet schon mit Matt Inn ein Gegner anderer Kragenweite, gespielt wird am 24. November, wiederum im Vereinsheim der Schachfreunde Brackel, und diesmal sind wir die "Auswärtsmannschaft".

 

Auch auswärts stark: Erste und Zweite erfolgreich

Mit Brett- und Mannschaftspunkten schwer bepackt kehrten unsere beiden Teams Sonntag von ihren Auswärtseinsätzen zurück. Die Erste gewann in Hamm im Verbandsklassenmatch mit 5:3, die Zweite legte in der Bezirksliga gegen Schüren sogar noch eine Schippe drauf und sammelte 5,5 Punkte ein. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte Mannschaftsführer Gerd Meyer dort nicht auf alle gemeldeten acht Stammspieler zurückgreifen, so dass kurzfristig Rudolf Herrmann am achten Brett ins Team kam. Der machte seine Sache auch recht gut und sicherte sich ein Remis, wie überhaupt nur eine einzige Partie verloren gegeben werden musste: Oliver Ribbeck am Spitzenbrett war der Leidtragende. Mit 4 Punkten aus den ersten drei Runden belegt die Zweite aktuell den dritten Tabellenplatz, das Feld liegt allerdings noch eng beisammen und der Abstand zu den unteren Tabellenregionen beträgt nur zwei Punkte. Dort rangiert mit dem SV Eichlinghofen der nächste Gegner, der am 10. Dezember im Heimspiel an der Rheinischen Straße empfangen wird.

Als Käpt'n der ersten Mannschaft hatte auch Bernd Brendemühl im Vorfeld einiges an Telefoneinsatz zu erledigen, da hier - und im Fall des erkrankten Udo Jost auch sehr überraschend - ebenfalls, und zwar gleich an zwei Positionen, für Ersatz gesorgt werden musste. Erst zwei Stunden vor Abfahrt nach Hamm stand die Aufstellung fest: Der rechtzeitig aus dem Kurzurlaub heimgekehrte Christian Bommert und Mannschaftskollege Hajo Sonntag stopften die entstandenen Lücken. Beide hatten leider nicht ihren besten Tag erwischt, so büßte Hajo durch einen verfrühten Damenausflug bereits in der Eröffnung kompensationslos einen Bauern ein. Der Schock darüber legte vielleicht die Grundlage für ein späteres taktisches Versehen, das ihn letztlich eine ganze Figur und damit die Partie kostete. Etwas mehr Glück hatte Christian in seiner Partie, da der Gegner mit einer Zugwiederholung zum Unentschieden zufrieden war und die objektiven Gewinnmöglichkeiten in seiner Stellung nicht sah. Ein weiteres Remis zum Abschluss des Kampfes steuerte Jörg Grube mit der längsten Partie des Kampfes bei. Waren zu diesem Zeitpunkt zwar schon die beiden Mannschaftspunkte für uns sicher, so hätte Jörg doch gerne seinen Mehrbauern in einem Doppel-Turm-plus-Springer-Endspiel zum Gewinn verwertet, fand jedoch für seinen König kein sicheres Fleckchen und musste sich hier in eine Zugwiederholung fügen. Damit belegt die Erste allen Unkenrufen zum Trotz derzeit verlustpunktfrei den ersten Tabellenplatz in ihrer Verbandsklassengruppe, zur Nagelprobe kommt es dann im nächsten Auswärtsspiel (ja, zweimal in Folge) gegen die Schachfreunde Buer am 3. Dezember.

 

Termine im November

Der November hält einige Schachtermine bereit:

Am 2. November startet unser Vereinspokalturnier (nur für Mitglieder)! Meldeschluss und Auslosung zur ersten Runde am Donnerstag um 18.30 Uhr vor Ort; zur Ausschreibung: Pokalturnier 2018

Am 5. November spielen die erste und zweite Mannschaft jeweils auswärts, siehe Mannschaftstermine

ZwoDo-Blitzturnier (3. Runde der Blitzvereinsmeisterschaft) am 09.11., Meldungen bitte bis 19.45 Uhr!

Am 10. November (Freitag) wird in Brackel die erste Runde des Bezirksmannschaftspokals ausgetragen. Wir sind mit einem 4er-Team angemeldet (mehr geht leider nicht), ob wir tatsächlich auch spielen entscheidet sich erst nach der Auslosung in den nächsten Tagen. Die komplette Ausschreibung: Bezirksmannschaftspokal 2017/18

Die Schachgesellschaft Witten veranstaltet am 11. November (Samstag) das mittlerweile 48. Wittener Sparkassen-Open im Schnellschach. Meldeschluss am Turniertag um 14.20 Uhr (Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerplätze sinnvoll!), Startgeld 10,- €, Ausschreibung: Sparkassen-Open

Am folgenden Sonntag (12. November) wird das Westfalenkolleg mit unseren Spielerinnen und Spielern geflutet: Die dritte, vierte und die fünfte Mannschaft treten zu ihren jeweils dritten Runde in der Mannschaftsmeisterschaft an (alle Termine hier)

Der 16.11. steht wieder im Zeichen unseres Vereinspokals: Zweite Runde Hauptturnier und erste Runde im Nebenturnier ("Trostrunde")

Am 17. November (Freitag) wird in Brackel die erste Runde des Bezirkseinzelpokals ausgetragen. Spielberechtigt sind alle im Schachbezirk Dortmund gemeldeten Spielerinnen und Spieler. Meldeschluss ist um 18.15 Uhr, anschließend Auslosung und Start der ersten Runde um 18.30 Uhr, siehe auch: Bezirkseinzelpokal 

Wer dann noch Lust hat, kann den Schachnovember schon langsam beim Schnellschachturnier im Hansmann-Haus am 18.11. ausklingen lassen: WHH-Schnellschach

 

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